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8 Aufräumtipps: Wenn Ihr Kind sein Kinderzimmer nicht aufräumen will

Aufräumtipps

Kommen Ihnen diese Aussagen bekannt vor:

  • „Sandra, räume bitte deine Spielsachen auf!“
  • „Zuerst räumst du das Spiel auf, dann kannst du ein anderes Spiel nehmen!“,
  • „Wer wird diese Papierschnipsel aufräumen?“,
  • „Der Tisch ist schon eine Woche unordentlich!“

– aber es hilft alles nichts? Ihr Kind ändert sich nicht? Dann kann dieser Artikel Ihnen weiterhelfen, den Chaos im Kinderzimmer zu vermeiden.

Einem Kind Ordnung beizubringen und ihm zu lehren, sich zu überwinden, ist keine leichte Aufgabe.

Wenn Ihr Kind sein Zimmer partout nicht aufräumen will und Sie nicht wissen, wie es weiter gehen soll, dann lesen Sie die unten stehenden Tipps. Mindestens einer der Aufräumtipps wird Ihnen sicher helfen das Ordnungsproblem zu lösen.

Aufräumtipps: Aufräumen leicht gemacht

  1. Es ist sehr wichtig, dass im Kinderzimmer genug Regale und Schubladen vorhanden sind, in die die Spielsachen sortiert werden können. Die Regale sollten zudem für das Kind eine leicht zugängliche Höhe haben.
  2. Wenn das Kinderzimmer unordentlich ist, reicht es nicht aus dem Kind zu sagen: „Räume bitte das Zimmer auf!“. Geben Sie Ihrem Kind beim Aufräumen keine allgemeinen Aufgaben, sondern möglichst genaue buecher-aufraumen-ordnung-im-kinderzimmerAnweisungen: „Nimm diese Spielzeuge und lege sie in diese Schublade. Diese Bücher stelle auf das Regal“. Bestimmen Sie zusammen mit dem Kind, in welches Regal und in welcher Schublade die einzelnen Spielsachen sich befinden sollen .
  3. Es ist praktisch, wenn Sie bei kleinen Kindern alle Kisten und Behälter mit Bildern vom Inhalt versehen. So wird das Kind immer wissen, wo seine Fahrzeuge bzw. wo ihre Puppen liegen und hingehören.
    kinderzimmer-ordnung-schrank-mit-bildern-zum-afraeumen
  4. Weigert sich das Kind aufzuräumen? Das ist ganz natürlich. Es macht doch keinen Spaß … :) Versuchen Sie es deshalb mit einem Trick: „Mein Süßer, ich habe auch keine Lust die Spielzeuge aufzuräumen. Am liebsten würde ich sie liegen lassen. Aber dann haben wir keinen Platz andere Spiele zu spielen. Was denkst du?“ Oder Sie versuchen es auf folgende Weise: „Weiss du, ich habe in der Küche schmutziges Geschirr und möchte es nicht abwaschen. Wollen wir aus dem schmutzigen Geschirr essen? Nein? Warum? Na gut. Ich habe zwar auch keine Lust, aber ich wasche es doch lieber.“ Das Kind soll sehen, dass Mama auch keine Lust hat einige Aufgaben zu erledigen und sich auch überwinden muss. Diese Vorgehensweise wird Ihrem Kind helfen, ein Gefühl von Verantwortung zu entwickeln.
  5. Wie wir wissen, nehmen Kinder neuen Informationen oder Regeln besser an, wenn sie spielerisch umgesetzt werden. Denken Sie sich ein Ritual oder ein Spiel aus, bei dem nebenbei aufgeräumt wird. Beispielsweise ein Wettkampf: Wer räumt schneller auf? Auch ein „Guter-Abend-Zug“, bei dem die umliegenden Spielzeuge während dem Fahren eingesammelt und einsortiert werden, kann hilfreich sein.
  6. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man das Bett mit seiner Decke bedeckt, damit es ordentlich aussieht. Zeigen Sie ihm, wie schön dieser Anblick ist und wie zufrieden Sie dann sind. Lassen Sie es ihm auch selbst versuchen.
  7. Wenn seine kleinen Freunde da sind, deuten Sie Ihrem Kind an, dass gleich Spielschluss ist und die Freunde ihm auch helfen sollen aufzuräumen. Wenn Ihr Kind dies nicht macht, dann muss es später alles alleine in Ordnung bringen. Beim nächsten Mal wird Ihr Kleiner oder Ihre Kleine selbst darauf achten, dass die Freunde auch mithelfen.
  8. Zum Schluss: Geben Sie nicht zu schnell auf. Das Kind testet seine Grenzen und spürt, wann Sie nachgeben werden. Sie sollten beispielsweise ein paar Male mit dem Kind das Zimmer zusammen aufräumen.
    Ich weiss, dass man nicht immer Zeit dafür findet. Aber sehen Sie es als eine Investition. Einige Stunden investieren Sie jetzt, dafür haben Sie es später leichter.
    Lesen Sie den anderen Artikel, wie Sie die Kinder stark machen können.

 

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